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Beeindruckender Standard in Blaufelden

Großmeister

Von links nach rechts: Frauke Neumann, Prüfer Dr. Soo Nam Park, Carmen Deise und Hermann Dilger

Deise und Dilger bestehen Prüfung zum Großmeister

Neben den seit Jahrzehnten beeindruckenden sportlichen Leistungen und dem bestehenden Leistungsstützpunkt des Landesverbandes entwickelte sich die Blaufeldener Abteilung still und leise auch zu einem Leistungszentrum für eine außergewöhnliche hohe Zahl an Danträgern (Schwarzgurte).

Steht für viele Sportler der Erwerb des schwarzen Gürtels (1. Dan) im Vordergrund – so erreicht man den Titel des Großmeisters erst mit Bestehen des 5. Dangrades. Der Titel Großmeister dokumentiert nicht nur einen hohen sportlichen Rang, sondern er steht auch für ein besonderes Wirken im Verband und für ein hohes Niveau im Bereich der Lehr- und Unterrichtstätigkeit. In der Regel mindestens 20 Jahre kontinuierliches Trainieren sind Voraussetzung für den Titel des Großmeisters.

Hermann Deeg vom TSV Blaufelden, Gründer und noch immer Spiritus Rector der Abteilung, ist bereits seit 1992 Großmeister.

Als erster Schüler von Deeg bestand Werner Hornung 2016 die Prüfung zum 5. Dan und wurde ebenfalls zum Großmeister ernannt. Ein Jahr später erweiterte Hornung sein Wissen, indem er mit Erfolg die Prüfung zum 1. Dan Hap-Ki-Do (spezielle koreanische Selbstverteidigung) ablegte. Deeg und Hornung bieten seit Jahren ein hochklassiges Taekwondo-Training in Blaufelden an. Nicht selten sind hochrangige und angehende Großmeister Teilnehmer dieses Trainingszirkels und bereiten sich in Blaufelden auf die Großmeisterprüfung vor.

Einer der höchstgraduiertesten Koreaner in Deutschland ist Meister Dr. Park Soo Nam aus Stuttgart. War er in jungen Jahren selbst einer der besten Kämpfer in Korea – so war er später jahrelang deutscher Bundestrainer und auch einige Jahre Präsident der Deutschen Taekwondo Union.

Mittlerweile ist Park Soo Nam Weltprüfer des koreanischen Kukkiwon und nimmt in Deutschland spezielle Danprüfungen zum Erwerb des Großmeistertitels ab.

Erneuter Erfolg beim Bundesranglistenturnier

Erfolg in Eichstätt

Bei dem in Eichstätt ausgetragenen Bundesranglistenturnier starteten einmal mehr die. besten deutschen Formenläufer um Punkte für die Deutsche Rangliste zu sammeln.

3-er Synchronteam:

Das Blaufeldener 3-er Team mit Frontfrau Silvia Hermann, Susanne Busch und Susanne Stein startete als aktuelle Nummer Eins. Das Ziel erneut eine Medaille zu gewinnen wurde klar erreicht. Noch besser – das 3-er Team war einmal mehr nicht zu schlagen und gewann zum zweiten Mal ein Bundesranglistenturnier. Gold für die TSV-Mädels und weiterhin die Nummer Eins in dieser Altersklasse.

Erfolg in Eichstätt

Einzel Damen – 40 Jahre:

Silvia Hermann kann in diesem Jahr zum letzten Mal in dieser Altersklasse starten. An diesem Tag zeigte sie einmal mehr eine super Leistung und präsentierte die ausgelosten Formen in technischer Perfektion. Am Ende eine mehr als verdiente Bronzemedaille für Silvia Hermann und eine Anerkennung für ihre langjährige Leistung in dieser Altersklasse.

Einzel Herren, - 60 Jahre:

Krankheitsbedingt musste Werner Hornung das vergangene Jahr komplett pausieren. Nun nähert sich der Blaufelder Co-Trainer wieder seiner alten Form. Im Frühjahr gewann er überlegen die Württ. Meisterschaft und nun startete er erstmals wieder auf Bundesniveau.

Ihm gelang sofort wieder der Anschluss und trotzdem unerwartet gelang ihm der Einzug in die Finalrunde der besten Acht. Am Ende reichte es zum 5. Platz in seiner Klasse.

Blaufelden zum 6. in Folge Württ. Mannschaftsmeister

Geschlossene Mannschaftsleistung beschert erneut den Titel

Württembergische Meisterschaften 2019

Der Taekwondogruppe des TSV Blaufelden gelang eine bislang einmalige Erfolgsserie - zum sechsten Mal in Folge stellt man das beste Formenteam in Württemberg. Voraus ging eine 3-monatige intensive Vorbereitung mit unzähligen Trainingseinheiten.

Am Ende ist es Chef-Trainer Deeg einmal mehr gelungen, eine große Zahl seiner Sportler zur Teilnahme zu motivieren und das ganze Team optimal auf das Turnier vorzubereiten.

German Open: Silber für Blaufeldens Synchronteam

In Sindelfingen durch Fehlurteil an der Euro-Qualifikation gescheitert

German Open Synchronteam

Die drei Sportler des Synchronteams, Susanne Busch, Silvia Hermann, Susanne Stein und Carmen Deise

Synchronlauf Damen Senioren 2 (+ 31 Jahre):

Wie eng Sieg und Niederlage zusammen liegen mussten die Blaufeldener TKD-Sportler innerhalb von 7 Tagen erfahren.

Das Blaufeldener Synchronteam der Damen Senioren 2 (+ 31 Jahre) erhielt eine Einladung der WTE (World Taekwondo Europa) und durfte beim großen PresidentenCup-Turnier im Sindelfinger Glasplast teilnehmen. Nicht jeder Sportler darf auf einem A-Class-Turnier starten. So ging es für die teilnehmenden Sportler aus ganz Europa um die Möglichkeit, sich neben den Nationalteams für die Europameisterschaft 2019 in der Türkei zu qualifizieren. Die Plätze eins bis vier reichten für die Euro-Qualifkation.

Entsprechend motiviert hatten sich die Sportlerinnen Susanne Stein, Susanne Busch und Silvia Hermann auf diese Meisterschaft vorbereitet und unzählige Trainingseinheiten mit ihren beiden Heimtrainern Werner Hornung und Hermann Deeg absolviert.

Am Wettkampftag präsentierten sich die Blaufelderinnen in sehr guter Verfassung und sie erreichten problemlos die Finalrunde der besten Acht. Noch war man „gut im Rennen“ und aufgrund der gezeigten Vorläufe und Noten konnte man davon ausgehen, dass Platz 1 an das spanische Nationalteam gehen müsste. Aber danach müsste Platz 2 bis Platz 4 eigentlich möglich sein.

Das Synchronteam zeigte zwei gute Läufe und eigentlich war klar – die Qualifikation müsste geschafft sein. Doch dann der Schreck: Die 5 internationalen Kampfrichter – besetzt mit 2 x Türkei, 1 x Korea, 1 x Spanien und 1 x Holland – setzten zurecht das spanische Nationalteam auf 1, das spanische Vereinsteam aus Valencia auf Platz 2. Den 3 Platz belegte das türkische Team, Platz 4 ging an die amtierenden deutschen Meister TV Lokstedt und Platz 5 mit einem Zehntel Unterschied ging an den TSV Blaufelden.

Fassungslosigkeit und lange Gesichter im Lager des TSV Blaufelden. Da nützte auch der Trost und die Fairness der Gegner nichts, zumal das türkische Team sich selbst nicht auf dieser Platzierung sah. Aber so ist es nun mal im Leistungssport und leider bleiben die Kampfrichter nicht immer objektiv. Problematisch bleibt die Zusammensetzung dieses Kampfgerichts.

Neun Medaillen bei Landesmeisterschaft

Baden Württembergische Meisterschaften 2018

v.l.n.r.: Pressler, Stein, Busch, Hermann, Zamfir, Kössl

(auf dem Bild fehlen: Hufnagel und Flock)

Klein aber fein – unter diesem Motto kann die Taekwondo-Abteilung des TSV Blaufelden die diesjährigen Landesmeisterschaften abhaken. Mit der kleinsten Mannschaft der letzten Jahre starteten die Blaufeldener bei den diesjährigen Landesmeisterschaften im Formenlauf. Berufliche Termine, Verletzungen und wichtige private Termine hatten zu einer starken Reduzierung des Teams geführt.

Dass am Ende 3 x Gold, 1 x Silber und 5 x Bronze zu Buche standen ist ein erneuter Beweis der Blaufeldener Leistungsstärke.

weibliche Jugend A (16-18 Jahre):

Camilla Flock befindet sich momentan in der Vorbereitung auf ihre Meisterprüfung. Sie trainiert fast täglich – aber eben alle Bereiche des Taekwondo und nicht nur speziell Formenlauf. Sie erreichte zwar die Finalrunde – musste sich am Ende aber mit dem 5. Platz begnügen.

Sieg für das Blaufelder Synchron-Team

Gold beim Bundesranglistenturnier und im Einzel Bronze für Hermann

Erfolg beim BRL in Gehrden

Susanne Busch, Silvia Hermann und Susanne Stein.

In der Deutschen Taekwondo Union entscheidet sich eine Nominierung für die Deutsche Nationalmannschaft immer zwischen dem amtierenden Deutschen Meister und den Bestplazierten einer Bundes-Ranglistentabelle. Da die Landesmeisterschaften der Verbände hier nicht zählen müssen Punkte auf einem entsprechenden vergleichbaren Niveau erzielt werden. Deshalb hat der Verband zu den großen Internationalen Meisterschaften in Europa noch drei Bundesranglistenturniere eingeführt – aufgesplittet für die Bundesbereiche Nord, Mitte und Süd.

Nach ihrer überraschenden Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften starteten die Blaufelder Damen auf Drängen der Landestrainerin nun beim Bundesranglistenturnier Nord in Gehrden/Niedersachsen.

Nach den Deutschen Meisterschaften hatte man in Blaufelden eine intensive Videoauswertung durchgeführt und in der Folge im Training versucht, bestimmte europäische Standards – wie zum Beispiel das kurze Stehenlassen der Beintechniken, das noch deutlich sichtbarere Einrasten der Handtechniken sowie die Präsentation des Kraftausdrucks noch mehr zu fokussieren – trainiert.

Offensichtlich ist das im Training sehr gut gelungen.

Am Wettkampftag überzeugten die drei Sportlerinnen aus Blaufelden mit einer beeindruckenden Leistung. Alle drei waren hochkonzentriert, harmonierten perfekt und vor allem konnten alle drei ihr Potential abrufen. Kurzum – nach einer perfekten Präsentation war die Sensation perfekt. Blaufelden errang die Goldmedaille und sogar deutlich überlegen dieses Turnier - immerhin konnten auch die Deutschen Vizemeister geschlagen werden.

Silvia Hermann startete zusätzlich im Einzelwettbewerb ihrer Altersklasse. Auch hier konnte sie die hervorragende Tagesform mitnehmen und zeigte auch hier eine klasse Leistung. Sie sicherte sich am Ende in einem super Teilnehmerfeld verdient die Bronzemedaille.

Gratulation nach Blaufelden für diese grandiose Leistung.

Blaufeldens Synchron-Team der Damen holt Bronze bei den Deutschen

Bronze bei den deutschen Meisterschaften

Silvia Hermann, Susanne Busch und Susanne Stein.

Eine kleine Sensation gelang dem 3-er Damen-Synchron-Team des TSV Blaufelden bei den am vergangenen Wochenende in Bordesholm (Schleswig-Holstein) ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Formenlauf.

Während auf Landesebene die Alterseinteilung nicht den Vorgaben des Weltverbandes entspricht, sind die Deutschen Meisterschaften als sogenanntes A-Turnier des Taekwondo-Weltverbandes (WTF) eingestuft – auch aus dem Grund, dass nur über A-Turniere internationale Startberechtigungen erreicht werden können. Und international gibt es die Altersklasse 30-40 Jahre.

Die Sportlerinnen Susanne Stein, Susanne Busch und Silvia Hermann machten in den letzten Jahren beim internationalen Park-Turnier in Sindelfingen in dieser Altersklasse auf sich aufmerksam, wo sie sich einmal die Silbermedaille und einmal die Goldmedaille erliefen.

Dadurch wurde sowohl der Bundestrainer wie auch die neue Landestrainerin Nicole Ketteniss (Ex-Weltmeisterin) auf das Blaufelder Trio aufmerksam. So kam dann auch Ende Juli die Anfrage und letztlich die Nominierung der drei Blaufeldener Damen in die Landesauswahl von Baden-Württemberg.  Klare Trainingsabsprachen zwischen der Landestrainerin und den Blaufeldener Heimtrainern Werner Hornung und Hermann Deeg führten zu einem speziell auf die Meisterschaft abgestimmten Trainingsplan.

Am vergangenen Wochenende war es nun soweit und die Damen aus Blaufelden wuchsen über sich hinaus.

Erstes Ziel war das Erreichen der Finalrunde – was auch bravourös gelang. Im Finale waren alle deutschen Spitzenteams vertreten. Man wollte ohne Druck laufen, sich einfach von der besten Seite zeigen – an den Gewinn einer Medaille wurde nicht gedacht.

Und siehe da – nach dem ersten Durchgang im Finale lagen die Blaufeldener Damen auf dem zweiten Platz. Eine Sensation bahnte sich an. Nach der zweiten Finalrunde stand das Ergebnis fest – die Damen aus Blaufelden verdrängten das sieggewohnte Team aus Bayern auf den vierten Platz und errangen völlig überraschend dank einer überragenden Leistung die Bronzemedaille für die TUBW. Platz 1 belegte das Team aus Hamburg – Platz 2 ging nach Hessen.

Dieser Erfolg auf Bundesebene unterstreicht einmal mehr die hervorragende Arbeit die in der Blaufeldener Taekwondo-Abteilung betrieben wird.

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